Start Start-up Von Stuttgart nach Hollywood

Von Stuttgart nach Hollywood

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Von Stuttgart nach Hollywood

Ob Hollywood oder Automobilhersteller: Beide vertrauen auf die 3-D-Visualisierungsexpertise von Mackevision, einem Stuttgarter Unternehmen, das angetreten ist, weltweit Marktführer im Bereich 3-D-Visualisierung und Animation zu werden. Hinter dem Unternehmen steht Geschäftsführer Armin Pohl, der, wie er selbst sagt, mit „unternehmerischem Mut und einer klaren Vision“ seinerzeit auszog, die Welt der computergenerierten Bewegtbilder aus Süddeutschland heraus zu erobern. Heute, so sagt Pohl, „haben wir mit unserem unternehmerischen Profil keine Konkurrenz“.

Die Technologie zum Erstellen von Bildern

Seit Langem entwickelt das Unternehmen Technologielösungen zum Erstellen von Bildern. Die Dienstleistungen decken von der Datenaufbereitung bis zur kreativen Entwicklung und Produktion von Bild und Filmmaterial den gesamten Prozess ab. „Wir sind in der Lage, Produkte von der Entwicklung bis zur Endkundenkommunikation komplett digital zu visualisieren“, sagt Pohl. Belohnt wird dies durch Aufträge großer internationaler Konzerne und ihrer Agenturen. BMW, Chrysler, Daimler, Dodge, Embraer, Epson, Hyundai, Porsche und Volkswagen zählen beispielsweise zu den Kunden. Oder eben Hollywood.

Große Visionen

Achim Pohl, MackevisionArmin Pohl, MackevisionRückblickend, so sagt Pohl, habe er schon immer zum Film gewollt. Nach seiner Ausbildung zum Grafiker und Typograf arbeitete er zuAchim Pohl, Mackevisionnächst bei Fernsehsendern. „Schon damals hatte mich die Begeisterung für Visualisierungen gepackt“, sagt er und erzählt, dass er schon als Kind gerne und „vor allem gute“ Comics gezeichnet habe. Ein Hobby, dem er bis heute treu geblieben ist, auch wenn dem zweifachen Vater und Geschäftsmann dafür vielfach die Zeit fehlt. Dabei standen die Vorzeichen des Unternehmens nicht immer auf Erfolg. Gegründet wurde Mackevision bereits 1994. Pohl arbeitete dort zunächst als freier Mitarbeiter, erkannte jedoch früh das Potenzial der Firma, weshalb er sich zunächst mit 35% einkaufte. Nach dem Ausstieg seines damaligen Geschäftspartners übernahm er Mackevision 2006 schließlich vollständig. Damals hatte das Unternehmen 15 Mitarbeiter. Viel zu wenige für die Visionen, die Pohl schon damals für das Unternehmen hatte. „Mir war früh klar, dass wir mit unserem technischen und kreativen Know-how ein ganz großer Player im Markt werden können. Dafür brauchten wir zum einen mehr Mitarbeiter und vor allem Geld.“

Bewegte Vergangenheit mit Höhen und Tiefen

Es folgte 2008 die erste Finanzierung, die es Pohl ermöglichte, den Businessplan durchzusetzen. Doch dann: die große Wirtschaftskrise, die das Unternehmen in Überlebensnöte brachte. Doch Pohls Risikobereitschaft und Re-Investitionen zahlten sich in der Folge aus. Der große Durchbruch gelang Mackevision unter anderem mit dem Großauftrag von Mercedes. Mittlerweile beschäftigt Pohl über 300 Spezialisten, die im Headquarter in Stuttgart und an weltweiten Standorten, darunter London, Detroit, Los Angeles, Seoul und Shanghai für das Unternehmen Mackevision tätig sind.

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Stefan Gätzner ist Chefredakteur der Plattform M&A China/Deutschland und schreibt regelmäßig Beiträge für den Blog MA Dialogue. Der Sinologe lebte mehrere Jahre in Peking, spricht fließend Chinesisch und verfügt über vielfältige Erfahrung im Bereich Finanzjournalismus, Corporate Publishing und Content Marketing. Stefan Gaetzner(斯特凡·葛茨纳)为中德并购交易平台的总编辑,主要负责为平台官方网站采写新闻报道。这位汉学家曾长居北京。他不仅精通中文,并且在财经新闻、企业刊物出版以及内容营销领域拥有多年丰富经验。